Käferbohnensalat spezial

Käferbohnensalat spezial
Gesundheitsfonds Steiermark

REZEPT

Zutaten:
¼ kg getrocknete Käferbohnen
½ Dose Mais
1 rote Rübe (roh oder gekocht)
1 Zwiebel
5 EL Apfelessig
4 EL Kürbiskernöl
jodiertes Salz
Pfeffer
etwas Zucker
Kren

Getrocknete Käferbohnen mind. 12 h in Wasser einweichen, danach mit dem Einweichwasser weichkochen (ca. 1 ½ Stunden*). Die Käferbohnen anschließend abseihen und noch heiß mit Salz, Pfeffer, Essig, etwas Zucker und fein gehackter Zwiebel marinieren (die Bohnen sollten möglichst mit Marinade bedeckt sein, das gelingt gut durch Zugabe von etwas Wasser). Zugedeckt ca. 2 Stunden ziehen lassen. In der Zwischenzeit die rote Rübe schälen (wenn rohe rote Rüben verarbeitet werden), klein würfeln und den Mais kurz abspülen. Vor dem Anrichten die Käferbohnen mit Kürbiskernöl mischen sowie den Mais und die rote Rübe unterheben. Zum Verfeinern noch gerissenen Kren drüberstreuen. Am besten mit einem guten Stück Vollkornbrot zur Jause genießen!

Tipp:
Schneller ist der Salat zubereitet, wenn man für den Kochvorgang einen Schnellkochtopf (verkürzt die Kochzeit der Bohnen auf ca. 30 Minuten) oder vorgekochte Bohnen aus der Dose verwendet.

BLICK IN DEN KOCHTOPF

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MARTINA KARLA STEINER
Fach- und Koordinationsstelle Ernährung des Gesundheitsfonds Steiermark mit der Initiative GEMEINSAM G´SUND GENIESSEN

Martina Karla Steiner ist Ernährungswissenschafterin/Hobbyköchin&Hobbylandwirtin und verantwortlich für die Initiative GEMEINSAM G'SUND GENIESSEN.

Doch was ist überhaupt g'sund bzw. muss man jeden Tag exotisches Superfood genießen, Smoothies kaufen oder sich sogar vegan ernähren, um gesund zu bleiben? Die Antwort aus wissenschaftlicher Sicht: Nein!

Gesundes Essen hat mehrere Dimensionen:
Das Essen muss jedenfalls gut schmecken und appetitlich aussehen. Darüber hinaus soll gesundes Essen im engeren Sinn den aktuellen Empfehlungen der Ernährungswissenschaft entsprechen, im weiteren Sinn sollen auch ökologische sowie soziale Aspekte berücksichtigt werden.

Für die Praxis bedeutet dies z. B., dass sich unser Essen an den Saisonen orientieren soll, dass weniger tierische Produkte konsumiert werden sollten, dass hochwertiges Pflanzenöl in der Küche eingesetzt oder dass Vollkornmehl in Kuchen und Brot (mit-)verarbeitet wird. Es heißt aber auch, dass wir insbesondere bei Produkten wie Bananen oder Kaffee, die in fernen Ländern produziert werden, auf gute Arbeitsbedingungen und fairen Handel achten sollen.

Für all dies steht die Initiative GEMEINSAM G´SUND GENIESSEN bzw. ihre Rezepte. Gesunder Genuss daheim, unterwegs und in der Großküche/Gemeinschaftsverpflegung.

Kontakt:

8010 Graz, Herrengasse 28 , +43 316 877 4846, http://www.gemeinsam-geniessen.at/, martina.steiner@stmk.gv.at